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Mandantenverhalten heute: über 80% Ihrer Mandanten recherchieren online

Um es klar zu sagen: auch in Zeiten des Internets ist der wichtigste und erfolgreichste Weg der Mandantengewinnung die persönliche Weiterempfehlung. Online-Marketing und digitale Mandantenakquise sind nur ein Weg von vielen – aber ein Weg der stetig an Bedeutung zunimmt. Ich komme auf diesen Aspekt in den folgenden Absätzen nochmal zurück – denn auch online spielt die Weiterempfehlung eine große Rolle in Form der sog. Bewertung.

Richtet man den Blick nach vorne, so ist aber genauso eindeutig: über 80% der Rechtsratsuchenden recherchieren online, bevor sie einen Anwalt kontaktieren. Zu einfach wäre natürlich der Rückschluss, dass diese dann immer online einen Anwalt kontaktieren und dorthin das Mandat vergeben würden. Häufig steht hier die Information zu einem Rechtsthema im Vordergrund, die Suche nach einem Anwalt kann getrennt hiervon erfolgen.

Nachfolgend die Entwicklung von verschiedenen Suchanfragen auf Google.

Kanzleimarketing
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Genau an dieser Stelle beginnt die Bedeutung von Online-Marketing für Rechtsanwälte. Sie haben die Chance bereits zu Beginn der sog. “Customer Journey” in Kontakt zu einem potentiellen neuen Mandaten zu kommen. Trifft der Ratsuchende bei seiner Recherche nach einem Rechtsthema auf Sie und sind Sie hier als Experte positioniert, so gibt Ihnen dies die Möglichkeit mit dem Interessenten in Kontakt zu kommen und ggf. das Mandat zu erhalten.

Dieser Effekt gilt branchenübergreifend und nicht nur für die Rechtsberatung: Interessenten recherchieren zunächst online, bevor sie über einen Kauf oder eine Dienstleistung entscheiden. Je nach Produkt und Dienstleistung aber kaufen viele im Anschluss doch klassisch – offline, vor Ort und mit persönlicher Beratung. Im Fachjargon spricht man von sog. RoPo-Kunden: Research Online – Purchase Offline. Beim Abschluss von Personen-Versicherungen beispielsweise (Lebensversicherung, Krankenversicherung) liegt dieser Wert über 95%. In der Rechtsberatung ist der RoPo-Faktor noch höher! Es gibt nur wenige Leistungen im juristischen Umfeld, die tatsächlich online stattfinden, z.B. die Geltendmachung von Fluggastrechten oder die Beantwortung von eher einfach gelagerten juristischen Fragestellungen auf Frage-Antwort-Portalen wie z.B. 123recht.de. Für Rechtsangelegenheiten aber, bei denen es auf den Einzelfall ankommt, gibt es so gut wie keine Online-Beratung. Ihr zukünftiger Mandant sucht Sie vor Ort für eine persönliche Beratung!

Digitale Mandantenakquise: So gewinnen Sie Mandate über das Internet

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Den Übergang von der Online-Suche zur Offline-Beratung nennt man Lead, eine vertriebliche Kontaktanfrage. Der Begriff ist historisch leider negativ belegt, insbesondere der Strukturvertrieb in der Finanzindustrie der 2000er Jahre hat hier durch unseriöse Praktiken deutliche Spuren hinterlassen. Heutzutage aber gilt: wird der Lead seriös generiert, so ist er das Nonplusultra in der digitalen Ansprache von Mandaten.

Zur Generierung von Leads gibt es zwei Herangehensweisen.

  • Zum einen können Sie eigene Leads generieren, v.a. über ihre Webseite. Hierzu bringen Sie Besucher auf ihre Webseite, begeistern diese durch hervorragende Inhalte und motivieren sie zur Kontaktaufnahme. Die Besucherakquise kann erfolgen über Google, über bezahlte Werbung, über Social Media (Facebook, Twitter) usw.
  • Auf der anderen Seite können Sie Leads auch mit Partnern erzeugen. Entweder Sie präsentieren sich auf diversen Portalen (z.B. anwalt.de, anwalt24.de, 123recht.de usw.) und erhalten so Kontaktanfragen oder Sie kaufen anonyme Anfragen schlicht zu (z.B. über Advocado).

Welchen Weg Sie wählen, hängt von vielen Faktoren ab. Die Arbeit mit externen Leads eignet sich vorwiegend für kleinere Kanzleien oder Anwälte, die neu am Markt sind. Hier erhalten Sie für kalkulierbare Kosten Mandatsanfragen. Können und wollen Sie hingegen in den Ausbau ihrer Online-Präsenz investieren, so werden Sie langfristig mit der Generierung eigener Leads über ihre Webseite erfolgreicher sein. Insbesondere punkten Sie hier mit ihrer Persönlichkeit, dem direkten Kontakt und ihrer Expertise. Sie präsentieren sich online als Experte zu einem Thema und vermitteln diesen Status an potentielle Mandanten weiter. Der Online-Marketer spricht in diesem Zusammenhang von Content-Marketing. Der Weg dorthin ist weder ein schneller noch ein einfacher. Entscheidend ist vielmehr, dass Sie Besucher freiwillig auf ihre Webseite bringen und diese dort begeistern. Dazu gehören ein professioneller State-of-the-Art Webauftritt und hochqualifizierte Inhalte.

Praxistipp: Agieren Sie lokal, lokalisierte Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist der Schlüssel zu digitalem Kanzleimarketing. Versuchen Sie ihre Inhalte auf die Region auszulegen, in der Sie auch tatsächlich Mandate betreuen würden. Der Anspruch bundesweit für umkämpfte Suchbegriffe gute Platzierungen in Google zu erreichen, ist meist nicht zielführend. Zum einen müssen Sie einen hohen Aufwand betreiben um tatsächlich für relevante Suchbegriffe in Google zu erscheinen. Sie stehen hier insbesondere in Konkurrenz zu professionellen Rechtsportalen, die ganze Online-Marketing-Abteilungen betreiben. Zum anderen haben Sie dann Anfragen aus dem ganzen Bundesgebiet, die ihnen mehr Arbeit als Nutzen verursachen.

Dieses Vorgehen ist übrigens 1:1 vergleichbar mit der klassischen Mandantenakquise. Auch hier generieren viele Rechtsanwälte ihre Mandate nicht durch Einträge in den Branchenbüchern oder im Lokalteil der Tageszeitung, sondern durch Fachvorträge und Fachseminare – Sie präsentieren sich als Experte!

Unterstützung für ihr Kanzleimarketing: einen (wichtigen) Teil kann ich beitragen!

Kanzleimarketing
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Mein Name ist Dr. Stephan Seitz, ich bin Jurist mit Prädikatsexamen und seit 1998 im Online-Marketing tätig. Hauptberuflich arbeite ich für einen der weltweit größten Versicherer und bin für die deutschlandweite Lead-Generierung sowie das Lead-Management verantwortlich.

Ich verstehe Sie als Juristen – und weiß wie Sie ihre zukünftigen Mandanten erfolgreich ansprechen.

Kontaktieren Sie mich!

Ich erlaube mir Klartext zu schreiben: Sie sind Profi für Rechtsberatung und kein Online-Marketing-Experte! Zumindest hoffe ich das… Wollen Sie zukünftig einen signifikanten Anteil ihrer Mandanten online gewinnen, dann unterstütze ich Sie dabei!

Meine Services richten sich an Anwaltskanzleien mit mindestens 3 Berufsträgern, die im Markt etabliert sind und eine klare Ausrichtung haben. Ich biete keine Schnellschüsse und mit meinen Services werden Sie nicht innerhalb von drei Monaten die Nummer 1 auf Google für “Scheidungsanwalt Köln” sein. Ich erarbeite mit Ihnen eine Strategie, wir werden in Nischen mit dem Contentaufbau beginnen und arbeiten uns gemeinsam voran. Hierfür brauche ich ihren Input, ihre Zeit und auch die Bereitschaft über 12 bis 24 Monate in den Auf- und Ausbau ihrer Webpräsenz zu investieren.

Meine Erfahrung zeigt: Am meisten profitieren Anwälte, die auch bereits offline erfolgreich sind und sich nun digital weiterentwickeln wollen. Hier stimmt das Profil und die Dienstleistung ist hochqualitativ.

Die beste Ausgangssituation ist eine bestehende, professionelle Webseite, die Sie und ihre Kanzlei präsentiert. Gutes Design, emotionale Fotos von ihnen und ihren Kollegen, eine gute Beschreibung ihrer Leistung – ganz so wie ein Offline-Paper in Hochglanz. Hier setze ich mit der Suchmaschinen-Optimierung (Onpage, also auf ihrer Webseite) an und entwickle eine Strategie für den Contentausbau. Wir bestimmen die Inhalte, die zukünftig auf ihrer Webseite stattfinden und Besucher auf ihre Seite bringen.

Für die Gestaltung der Inhalte nennt Google sechs Kategorien, die sog. Grundbedürfnisse des Nutzers:

  • Thrill me (fasziniere mich)
  • Impress me (beeindrucke mich)
  • Educate me (bringe mir etwas bei)
  • Reassure me (bestätige mich)
  • Help me (hilf mir)
  • Surprise me (überrasche mich)

Je nach Art der Suchanfrage erwartet der Besucher Inhalte, die mehr dem einem oder dem anderen Grundbedürfnis nachkommen. Denn Menschen wachen nicht morgens auf und sagen “Ich habe eine Absicht.” Vielmehr lösen Bedürfnisse Absichten aus. Wenn die Menschen zum Beispiel nach “Biergärten in der Nähe” suchen, benötigen sie vielleicht Hilfe dabei, ihre Bedürfnisse für die Planung eines Sonntagnachmittags zu befriedigen. Nutzer, die nach dem sichersten oder umweltfreundlichsten Auto suchen, möchten keine Verkaufsangebote, sondern erstmal Informationen erhalten. Sie suchen also nach Fakten. Diese Erkenntnis ist sehr wichtig, wenn es darum geht die Customer Journey aufzugreifen. Begleitet man den Interessenten bei diesem schrittweisen Prozess, so lässt sich Vertrauen aufbauen.

Bei den Suchanfragen selbst – also nicht dem Inhalt – unterscheidet man drei Arten:

  • Informational: “Trennungsjahr Scheidung”, “Antragsberechtigung Teilungsversteigerung” – der Interessent möchte mehr zu einem bestimmten Thema erfahren.
  • Transaktional: “Anwalt Erbrecht Hamburg” – der Interessent sucht ein Produkt oder eine Dienstleistung
  • Navigational: “Kanzlei Huber Frankfurt” – der Interessent sucht eine Webseite, einen Ort oder eine Person/Firma

Für den Beginn beschränke ich mich auf die informationale Suche, nur hier haben Sie eine Chance für ihre Domain ausreichend Trust (Vertrauen von Google in die Qualität der Seite) aufzubauen. Wir können hunderte Artikel schreiben, warum Sie der beste Anwalt für Arbeitsrecht in Hamburg sind – Sie werden damit auf Google nicht auf die erste Seite kommen. Und nur wer auf der ersten Seite ist, erhält auch Klicks. Vielmehr baue ich über Themen, in denen Sie Experte sind, den Trust ihrer Domain auf. Steht dieser, dann gehe ich mehr und mehr in die transaktionale Richtung. Bei allem gilt: ich strebe stets eine lokale Ausrichtung ihrer Inhalte an.

Ihre Webseite ist noch nicht soweit, dass Sie direkt in den Contentaufbau einsteigen können oder wollen? Sprechen Sie mich gerne an, je nach aktuellem Zustand und ihren konkreten Anforderungen kann ich Sie auch beim Relaunch und Betrieb ihrer zukünftigen Webseite unterstützen.

Zuletzt hatte ich in diesem Artikel bereits geschrieben, dass man Leads auch extern generieren und einkaufen kann. Sind Sie daran interessiert, so können Sie die ersten Schritte eigenständig vornehmen, lesen Sie dazu nachfolgend unter Praxiswissen: Mehr Leads und Online-Sichtbarkeit im Eigenbau.

Was ist der Unterschied zwischen Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenmarketing (SEM/SEA)?

Die Darstellung der Suchergebnisse auf Google ist je nach Suchanfrage unterschiedlich. Zu differenzieren ist zwischen bezahlten Ergebnissen (sog. Google Ads, nachfolgend mit dem blauen Balken markiert) und organischen Suchergebnissen (nachfolgend mit grünem Balken markiert). Erstere erscheinen, weil jemand bezahlte Werbung zu bestimmten Suchbegriffen schaltet. Zweitere hingegen zeigen die Webseiten, die Google als am besten passend zur konkreten Suchanfrage ermittelt hat. Besteht bei der konkreten Suchanfrage auch ein lokaler Bezug, so werden zusätzlich lokale Suchergebnisse angezeigt (nachfolgend der rosa Balken).

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Interessant zu sehen: zuerst zeigt Google die bezahlten Suchergebnisse an, dann die lokalen Treffer und erst anschließend die organischen Seiten. Das variiert tatsächlich je nach Suchbegriff, aber es zeigt: ist der lokale Bezug wichtig, dann stellt ihn Google nach vorne – und hier sollten Sie als Rechtsanwalt gelistet sein. Denn ihre Dienstleistung ist meist lokal!

Lokales SEO: so erscheinen Sie in den lokalen Suchergebnissen

Sobald Google einen lokalen Kontext erkennt, werden Suchergebnisse mit lokalem Bezug ausgespielt. Häufig sind das Geschäfte und Restaurants – aber auch Dienstleistungen wie z.B. die Rechtsberatung. Das muss nicht immer eine Suche mit Ortszusatz sein z.B. “Anwalt Arbeitsrecht Hamburg”. Es kann auch eine scheinbar neutrale Suche sein, bei der aber in der Regel ein lokaler Bezug besteht, z.B. die Suche nach “Anwalt Arbeitsrecht”.

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Für die Entscheidung, welche lokalen Suchergebnisse ausgespielt werden, nutzt Google nachfolgende Faktoren. Nicht immer kommen alle Faktoren zur Anwendung, eine feste Gewichtung gibt es nicht. Umso stärker Ihre Webseite in den genannten Faktoren ist, umso wahrscheinlicher werden Sie als Ergebnis ausgespielt.

  • Örtliche Nähe der Geschäftsadresse zum Suchenden
    • Google ermittelt die Postleitzahl der Anfrage (Desktop) bzw. die Geo-Koordinaten (Handy)
    • Abhängig von der konkreten Suchanfrage sowie den in Betracht kommenden Ergebnissen bestimmt Google daraus den Radius, innerhalb dessen Suchergebnisse als lokale Ergebnisse angezeigt werden
  • Bekanntheit des Unternehmens
    • Gut gepflegtes Google My Business Profil
    • Anzahl und Qualität der Verlinkungen von externen Seiten
    • Physische Besuche im Geschäft
    • Bewertungen von anderen Nutzern
    • Einträge in Online-Branchenbüchern und Verzeichnissen
  • Inhaltliche Relevanz der jeweiligen Webseite
    • Inhalte auf der Webseite (Themen, Qualität, lokale Ausrichtung)
    • Strukturierung der Webseite, URLs, interne Verlinkungen, Ladezeiten, … sog. Onsite-SEO
    • Name der Unternehmung sowie konsistenter Einsatz von Name, Adresse und Telefonnummer (“NAP”)

Bei näherem Interesse zum Thema “Lokales SEO” finden Sie einen hervorragenden (englischsprachigen) Beitrag bei Backlinko.

Warum es für Anwälte nicht ausreicht einfach Online-Werbung zu schalten

Sie haben es gerade gesehen: Bezahlte Werbung wird von Google ganz oben angezeigt. Der logische Schluss ist daher, einfach eine Webseite mit ein paar netten Fotos und etwas Information zu ihrer Kanzlei erstellen – und dann Google Ads schalten. Das geht schnell, zu kalkulierbaren Kosten und bringt neue Mandanten.

In der Praxis sieht das Bild anders aus: Google Ads kosten 2€ bis 30€ pro Klick, je nach Konkurrenz zu den Suchbegriffen, für die Sie ihre Werbung schalten wollen (Google versteigert die Werbeplätze). Wenn es gut läuft und Sie die richtige Werbung schalten, werden vielleicht drei aus hundert Besuchern Kontakt zu ihnen aufnehmen. Das wären im besten Fall 65€ pro Lead – meist aber werden es deutlich über 200€ pro Anfrage sein.

Damit ist klar: der Lead ist schlicht zu teuer! Und stets kann ein Mitbewerber Sie verdrängen. Allein ein höheres Gebot für die Anzeige reicht aus und die Interessenten landen nicht mehr bei ihnen. Haben Sie sich hingegen gute Positionen im organischen Ranking auf Google erarbeitet, dann können Sie kaum kurzfristig verdrängt werden.

Meine Empfehlung: Google Ads und andere bezahlte Online-Werbung kann sinnvoll sein um kurzfristig zu reagieren oder neue Akquisitionsfelder zu testen. Aber langfristig ist dieser Kanal schlicht “zu einfach”: Geld investieren, neue Mandanten gewinnen. Dieses Vorgehen spitzt sich schnell zu, führt zu hohen Klickpreisen und ist damit meist nicht mehr profitabel.

Darum sollten Sie die Texte auf Ihrer Webseite nicht selbst schreiben

Juristen haben eine besondere Fähigkeit: sie können den konkreten Sachverhalt abstrahieren und in juristische Vorschriften überführen – man sagt subsumieren. 99 Prozent der Bevölkerung können das nicht. Vielleicht weil sie kein Jura studiert haben, vielleicht weil sie einen völlig anderen bildungs- und gesellschaftlichen Hintergrund haben als Sie. Oder weil sie sich schlicht nur informieren wollen ohne tief in die Materie einzusteigen.

Natürlich können Sie in bestem Juristendeutsch erklären, wie eine Erbengemeinschaft verwaltet wird. Stets gibt es aber die sorgsame Seele, die sich rührend um den Nachlass kümmert. Er oder sie wird sicherlich verstehen, dass Ausgaben für den Nachlass in Abstimmung mit den weiteren Miterben zu treffen sind. Er oder sie wird aber nicht verstehen, dass Verfügungen über Nachlassgegenstände der Zustimmung aller Miterben bedürfen. Was bitte ist denn eine Verfügung?!?

Mit Rechtsthemen bewegen Sie sich auch für Google in einem sensiblen Bereich. Seiten, die sich mit Gesundheit, Finanzen, Recht oder Medizin beschäftigen, beschreibt Google mit “Your Money – Your Life” (YMYL) und stellt hier seit 2017 besondere Sorgfaltsanforderungen an Inhalte und Darstellung. Nur Seiten, die sog. E-A-T haben (ja, Google liebt Abkürzungen), können auf Seite 1 der Suchergebnisse mitspielen. E-A-T steht für Expertise, Authority und Trustworthiness, also Expertentum, Anerkennung und Vertrauen. Dies muss aufgebaut und auf der Webseite auch kommuniziert werden.

Ich schreibe seit 2015 auf dieser Webseite und bringe den juristischen Laien gezielt mit den rechtlichen Rahmenbedingungen in Kontakt. Meine Texte sind juristisch korrekt, haben den erforderlichen fachlichen Tiefgang, verlieren sich aber nicht in juristischen Details und arbeiten nur selten mit Fachtermini. Meine Rankings beweisen, dass Google meiner Webseite und meinen Inhalten E-A-T zuerkennt.

Praxiswissen: Mehr Leads und mehr Online-Sichtbarkeit im Eigenbau

Nicht für alle Maßnahmen benötigen Sie professionelle Unterstützung. Es gibt Quickwins, die Sie im Eigenbau und damit kostengünstig, teilweise sogar kostenlos, vornehmen können. Hier ein paar Tipps:

  • Anmeldung auf Google My Business: Die Grundlage für lokale Sichtbarkeit; erstellen Sie ein Konto für Ihre Kanzlei und geben alle relevanten Informationen an, inkl. Adresse und Telefonnummer. Ist ihr Profil zu einer Suchanfrage passend, dann wird dieser Eintrag von Google angezeigt. Darüber hinaus können ihre Mandanten Sie nun auch mit der 5-Sterne-Logik bewerten.
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  • Einbau von Schnellrechnern: Auf meiner Webseite finden Sie viele Schnellrechner, z.B. zur Berechnung der Erbschaftssteuer, zur Ermittlung von Prozesskosten oder zur Ermittlung von Erbquoten. All diese Rechner bringen dem Besucher echten Mehrwert. Der Effekt ist aber auch in den Google-Rankings abzulesen, denn die Verweildauer auf ihrer Webseite ist ein wichtiger Indikator für Google, wie gut ihre Webseite zum Bedarf des Besuchers passt. Und die Nutzung von Schnellrechnern verlängert diese Verweildauer deutlich.

    Sie können meine Schnellrechner in Abstimmung mit mir kostenlos in ihre Webseite einbauen. Auch werden Verweise auf meine weiterführenden Leistungen natürlich entfernt, die Einbindung ist neutral. Ein Beispiel ansehen.Auf Wunsch baue ich auch individuelle Rechner für Sie, sowohl hinsichtlich Design wie auch hinsichtlich Funktionalität.

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  • Präsentation in Anwaltsverzeichnissen: auf Seiten wie z.B. anwalt.de oder anwalt24.de können Sie ihre Kanzlei präsentieren. Zum einen erscheinen Sie, wenn jemand nach einem Anwalt in einer bestimmten Region sucht (sowohl auf dem Portal selbst, teilweise aber auch bei Suchen auf Google). Zum anderen können Sie Fachartikel veröffentlichen, die bedingt durch die guten Rankings der Portale meist ebenfalls gute Sichtbarkeit in Google erzeugen. Der Fachartikel ist mit ihrem Profil verbunden, so ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie bei Interesse auch kontaktiert werden. Für die Präsentation fällt eine monatliche Vergütung an, die Veröffentlichung von Artikeln ist meist nur mit einem etwas teureren Account möglich.
  • Einkauf von externen Leads: probieren Sie es einfach einmal aus. Beispielsweise können Sie über Advocado Leads kaufen, die Vergütung erfolgt erfolgsabhängig als Prozentsatz von ihrem Honorar.

Praxiswissen: so arbeiten Sie erfolgreich mit Leads

Ein Lead ist kein Mandat! Ein Lead ist eine vertriebliche Kontaktanfrage an Sie. Jemand interessiert sich für ihre Dienstleistung und möchte gerne mehr erfahren. Der Nachteil dabei ist, Sie sind nicht der Einzige im Rennen. Der Vorteil aber: wenn Sie gut sind, dann haben Sie einen neuen Mandanten gewonnen!

Der wichtigste Fakt: wer online einmal seine Kontaktdaten hinterlässt, der macht das auch öfter.

Das heißt für Sie: Schnelligkeit ist ein ganz entscheidender Faktor in der Reaktion auf Leads. Wir sprechen hier von Minuten, nicht Stunden! Sind Sie der Erste, der sich auf den Beratungswunsch meldet, dann steigen ihre Chancen auf den Gewinn des Mandats erheblich. Ideal ist es, wenn Sie den Interessenten noch mitten in der Recherche kontaktieren können. Hier beschäftigt er sich mit der Angelegeheit, ihr Anruf passt exakt zum Bedarf.

Neben dem zeitlichen Faktor hat es sich bewährt, der Anfrage ausreichend persönliche Aufmerksamkeit einzuräumen. Kommt ein Interessent direkt in ihre Kanzlei, so räumen Sie ihm schnell 30 Minuten ein. Das gleiche gilt für digitale Kontakte. Es handelt sich nicht nur um eine E-Mail, es handelt sich um einen potentiellen Mandanten für Sie. Ihm gebührt die gleiche Aufmerksamkeit wie jedem “Walk-In”.

Die Bedeutung von Empfehlungen: Online gilt die 5-Sterne-Logik

Klingt zunächst einfach, ist aber extrem wichtig und schwer zu steuern. Die Bewertungen, die ihre Mandanten abgeben, entscheiden darüber ob ein unbedarfter Interessent Sie kontaktiert oder nicht. Im Web gilt die 5-Sterne-Logik, d.h. ihre Dienstleistung kann von jedem auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet werden.

Der harte Fakt ist: alles unter 4,6 ist negativ! Überzeugte Nutzer geben meist 5 Sterne, enttäuschte Nutzer hingegen 3-4 Sterne. Die Skala ist extrem nach oben verschoben. Bitte sind Sie nicht naiv und halten eine 3,8 für eine gute Bewertung. Mit 3,8 befinden Sie sich bereits im unteren Drittel.

Bewertungen können Sie über Google My Business erhalten, über Provenexpert und weitere Portale. Nachdem die Bewertungen aus dem Google My Business Account auch in den Suchergebnissen ausgespielt werden, ist das die wichtigtste Kennzahl für Sie.

Display-Marketing und Remarketing – gewinne ich so neue Mandanten?

Ok, ich gebe es zu. Ich habe die Begriffe bewusst gewählt, weil sie in aller Munde sind. Sie schalten einfach Banner-Anzeigen, hin und wieder klickt jemand, der kommt auf ihre Webseite, Sie setzen ein Cookie und können ihn dann auf alle Ewigkeit über Retargeting erneut ansprechen und auf ihre Webseite bringen.

Nein, so funktioniert das nicht… Displays werden kaum geklickt, Cookies lassen sich seit der DSGVO nur noch eingeschränkt setzen und die Profibildung ist eine datenschutzrechtliche Herausforderung. Aber selbst für den Bereich, in dem Remarketing zulässig ist: es ist extrem teuer! Nur wenn Sie ihre (spitze?) Zielgruppe genau kennen, ist Remarketing der Weg zum Erfolg. Und hier kommen wir zurück zum Content Marketing: adressieren Sie die Interessenten über hervorragenden Content und positionieren Sie sich als vertrauenswürdiger Experte. Haben Sie eine aktive Leserschaft, dann kann es durchaus sinnvoll sein über Remarketing-Maßnahmen nachzudenken und ihre Leser auch auf anderen Medien anzusprechen. In allen anderen Fällen wird es nichts bringen und nur viel Kosten verursachen.

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Mein Name ist Dr. Stephan Seitz, ich bin Jurist mit Prädikatsexamen und seit 1998 im Online-Marketing tätig. Hauptberuflich arbeite ich für einen der weltweit größten Versicherer und bin für die deutschlandweite Lead-Generierung sowie das Lead-Management verantwortlich.

Ich verstehe Sie als Juristen – und weiß wie Sie ihre zukünftigen Mandanten erfolgreich ansprechen.

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